Die Wolfsfrau

Nun bin ich also hier, will neue Menschen kennenlernen, möchte von meinen Gedanken erzählen, von Freude und Frohsinn ebenso wie von Traurigkeit und Wut.
Die Texte sind nicht immer von mir, aber sie sind es immer wert gelesen zu werden, denn sie zeigen ein wenig von meinem Denken, meinem Fühlen.
Und das Bild ist von mir und zeigt mein braves Gschau! Lächel!

Hier könnt Ihr gerne auch was hineinschreiben... 
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Verfasst am 27.05.2009 15:14:07 Uhr WORTPERLENDES LEBEN
Worte, wie Perlen aufgereiht
das Unsagbare sagbar machend
perlend wie ein wunderbares Getränk
champaneuse – prickelnd
sinn-lich und sinn-stiftend
all-sinn-lich
und nicht wider-sinnig
lebendig sprachlos
zwischenzeilig
schreiend lautlos
Das Leben atmet mich
nimmt ein
berührt, dringt ein
nimmt nicht hin, nimmt auf, gibt hin
weich und fließend
in neue Form gegossen
ein geerdeter Diamant..
Wortperlendes Leben
raumlos und zeitlos
wie eine Perle, auf rotem Samt
blutrot wie das pulsierende Leben -
so schließt sich der Kreis.
(c) Wolfsweib45
Verfasst am 19.06.2008 21:09:21 Uhr Meine Liebe... weich und sanft
mit strahlenden Tränen
mit offenen Augen
mit weitem Herzen
dankbar
achtsam
leise
frei
...
...
...
nur für IHN!
(c) Maria
Verfasst am 19.06.2008 20:53:10 Uhr "Mein Herz fürchtet sich vor dem Leiden..." "... Dann sag ihm, dass die Angst vorm Leiden schlimmer ist als das eigentliche Leid. Und dass noch kein Herz gelitten hat, als es sich aufmachte, seine Träume zu erfüllen, denn jeder Augenblick des Suchens ist ein Augenblick der Begegnung mit Gott und mit der Ewigkeit...
... Während ich meinen Schatz suchte, waren alle Tage erfreulich, denn ich wusste, dass mich jede Stunde meinem Traum näher brachte. Während ich meinen Schatz suchte, entdeckte ich Dinge auf meinem Weg, von denen ich nie geträumt hätte, wenn ich nicht den Mut gehabt hätte, Dinge zu versuchen, die Hirten sonst versagt bleiben..."
Paulo Coelho - Der Alchimist
Verfasst am 24.01.2008 11:11:13 Uhr Für IHN! "Tränen
im Innersten versteckt
schlafend in der Dunkelheit des Seins
langsam bohrt sich die Peitsche
einen Weg zu ihnen
weckt sie mit unendlicher Geduld
vorsichtig schleichen sie
diesen Pfad empor
verharren unsicher
dann –
DER SCHLAG
DER SCHMERZ
und jubelnd laufen sie
über die Wange
wollen nicht mehr zurück
in die Dunkelheit."
(c) wolfsweib
Verfasst am 05.01.2008 19:30:48 Uhr SPUREN IM SAND Eines Nachts hatte ich einen Traum: Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn: "Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"
Da antwortete er: "Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
von Margaret Fishback Powers bzw. Mary Stevenson
Allen wünsche ich nun für 2008, dass sie immer in Begleitung sein werden und nur selten getragen werden müssen.
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